Der Förderverein „Wasser für Labgar“ hat zum 3 Mal einen „Afrikanischen Abend“ organisiert und die Stimmung hätte nicht besser sein können. Kurz nach 19.00 Uhr waren alle Stühle in dem Katholischen Pfarramt in Hövelhof besetzt. Die Vorstandsvorsitzende Dorothea Martl und ihr Stellvertreter Mor Senè eröffneten den Abend mit ein paar einleitenden Worten zu der erfolgreichen Arbeit in der Vergangenheit. So konnte nicht nur der Wasserturm seiner Bestimmung übergeben werden, auch die Aktivitäten für Schule, Krankenhaus und Infrastruktur wurden mit einem Bildervortrag dokumentiert. Sie bedankten sich bei den Sponsoren, allen ehrenamtlichen Helfern und bei ihren Vereinsmitgliedern.

Wichtig ist dem Verein, dass die Arbeit jetzt nicht ruht, Arbeit gibt es genug. Es geht also weiter und deshalb ist es auch wichtig, diesen Verein weiter bekannt zu machen. So liegt es -nicht nur- Mor, dem gebürtigen Senegalesen aus Labgar, sehr am Herzen, dass die Menschen dort eine Bleibeperspektive haben. Deshalb möchte die Mitglieder der Fördervereins in nächster Zeit Handwerksbetriebe gründen. Dafür werden aber dringend Spenden benötigt, auch Materialspenden – alles was für einen Handwerksbetrieb nötig ist-. Besondere Anerkennung findet der Förderverein auch bei der deutschen Botschaft im Senegal.

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Der Botschafter hat die Projekte persönlich begutachtet und sich gewünscht, dass es überall solche Fortschritte gäbe wie in Labgar. „Labgar lebt“, lauteten seine Worte. Auch Dank der besseren Infrastruktur, die sich seit den letzten Jahren deutlich bemerkbar macht. Schmackhaftes Essen, welches von senegalesischen Frauen zubereitet wurde, ließen sich die Gäste reichlich schmecken. Passende afrikanische Weine und andere Getränke rundeten den gelungenen Abend ab. Die zahlreichen Helfer sorgten dafür, dass alle Gäste ein paar anregende und informative Stunden verbringen konnten.

Auch eine Tombola bereicherte die Veranstaltung. So wurden handgefertigte, farbenfrohe Ketten, Taschen, Stoffe, Bilder, Schlüsselanhänger u.a aus dem Senegal verlost. In liebevoller Handarbeit gefertigte Bücherstützen von Gaby Schäfers erfreuten besonders die anwesenden Kinder. Sabine Jaekel hat zahlreiche Preise bereitgestellt, unter anderem eine Anfertigung eines Portrait, welches eine Hundebesitzerin einlösen kann. Auch die Verlosung eines Bildes und die Ausrichtung eines Kindergeburtstages in ihrer kleinen Malschule in Lichtenau Herbram hat glückliche Gewinner gefunden.

Hauptattraktion des Abends war unumstritten die Gruppe „Kunta Kinte“ aus dem Senegal. Mit ihrem lebhaften Trommelwirbel hat sie den Besuchern einen Hauch von Afrika beschert. Jung und Alt – egal welcher Hautfarbe- belebten die Tanzfläche. Bis in den späten Abendstunden riss die Freude am Tanzen nie ab.

Angelockt durch die freudige, schöne Musik schauten auch später noch weitere Gäste in das Pfarramt und bedauerten, nicht schon eher gekommen zu sein.

Die Vereinsmitglieder bedanken sich im Namen der dankbaren Menschen im Senegal für die zahlreichen Spenden und wissen jetzt schon:

So einen tollen „Afrikanischen Abend“ wir es 2017 auf jeden Fall wieder geben.