Satzung

  • 1 Name und Sitz
  1. Der Verein führt den Namen „Wasser für Labgar“.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Hövelhof.
  3. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Delbrück eingetragen.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • 2 Aufgabe, Zweck
  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Ausbaus der Infrastruktur des Dorfes Labgar im Senegal, insbesondere der Ausbau der Wasserversorgung und Erweiterung  des Ausbildungszentrums für Labgar und Bezirk Linguere und Region Louga.
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgabe, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  • 3 Mitgliedschaft
  1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. Der Beitritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand, der mit einfacher Mehrheit darüber entscheidet. Eine schriftliche Mitteilung über die Entscheidung hat nur im Falle der Ablehnung des Antrages zu erfolgen. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.
  2. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein.
  3. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum 31.07. eines Jahres. Ist die Kündigung nicht spätestens 14 Tage vor dem 31.07. eines Jahres beim Vorstand eingegangen, verlängert sich die Mitgliedschaft um ein weiteres Jahr.
  4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, insbesondere wenn das Mitglied mit Beiträgen und anderen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein für einen Zeitraum von 6 Monaten rückständig ist und der Rückstand nach einer Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalt von 14 Tagen ausgeglichen ist. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung, wobei eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen erforderlich ist.
  • 4 Mitgliedsbeitrag und Spenden
  1. Der Verein erhält seine zur Erfüllung der Vereinsaufgabe erforderlichen Mittel durch laufende Beiträge der Mitglieder und durch zusätzliche Spenden.
  2. Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt und ist von jedem Mitglied zu entrichten. Er beträgt mindestens 10,00 € pro Jahr. Die Zahlung erfolgt in der Regel durch Bankeinzug zum 1.10. eines jeden Kalenderjahres.
  • 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand

 

  • 6 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird nach Bedarf, mindestens aber einmal jährlich einberufen. Die Ladung aller Mitglieder erfolgt unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand. Es gilt eine Einberufungsfrist von 14 Tagen.

Die Mitgliederversammlung wird von dem /der Vorsitzenden, bei Verhinderung von dem /der stellvertretenden geleitet. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden.

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht und begründet werden, verspätete Anträge kann der Vorstand zurückweisen.

Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder des Vereins dies schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt.

Der erweiterte Vorstand kann beim Vorliegen eines wichtigen Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen.

Jede ordnungsgemäß einberufene oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Sie beschließt über Anträge mit einfacher Mehrheit, sofern sie nicht Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins betreffen.

Hierzu bedarf es einer 2/3 Mehrheit. Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterschreiben und von einem weiteren Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen ist.

Beschlüsse bedürfen keiner weiteren Beurkundung.

Der Mitgliederversammlung obliegen

  1. die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und des Kassenprüfers
  2. die Entlastung des Vorstandes
  3. die Wahl des neuen Vorstandes
  4. die Wahl des Kassenprüfers
  5. die Änderung der Vereinssatzung
  6. Entscheidungen über Anträge der Vereinsmitglieder
  7. die Auflösung des Vereins

 

 

  • 7 Vorstand
  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem /der Vorsitzendem, dem/der stellvertretenden Vorsitzendem, dem /der Kassiererin, dem/der Protokollführerin.
  2. Der /die Vorsitzende bzw. der /die Stellvertreter/in und ein weiteres Mitglied vertreten den Verein gem. § 26 BGB.
  3. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
  4. Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beginnt mit dem Ende der Mitgliederversammlung in der die Wahl vorgenommen worden ist. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes kann vom 1. Vorsitzenden ein Ersatzmitglied bestimmt werden, welches die Geschäfte bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu führen hat.
  5. Über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel entscheidet der Vorstand, wobei mindestens drei Vorstandsmitglieder zur Abstimmung anwesend sein müssen.
  6. Der Vorstand hat zum Schluss eines jeden Kalenderjahres Rechenschaft über die Verwendung der Beiträge zu geben, die auch in der Form eines Rundschreibens erfolgen kann.

 

 

  • 8 Haftung

Die Haftung des Vorstandes bzw. der Mitglieder des Vorstandes wird bei Rechtshandlungen gegenüber Dritten und gegenüber dem Verein auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Eine Haftung aus dem Rechtsgrund der leichten Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.

 

 

  • 9 Auflösung des Vereins
  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung gem. § 6 dieser Satzung beschlossen werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter  Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Kinder-und Jugendhospizstiftung Balthasar, Maria -Theresia -Str. 42 a, 57642 Olpe, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

 

  • 10 Salvatorische Klausel

Sollten Bestimmungen dieser Satzung rechtsunwirksam sein oder werden, dann soll nur die jeweilige Regelung von der Rechtsunwirksamkeit erfasst sein. Die übrigen Satzungsbestimmungen sollen dann weiterhin Bestand haben. Für die unwirksame Regelung soll dann eine Bestimmung von der Mitgliederversammlung getroffen werden, die dem Sinn und Zweck der unwirksam gewordenen Regelung möglichst weitgehend entspricht